« Lyrik: Reißt die Seiten aus den Büchern! »

In der Tradition vom Figurengedicht, visueller und konkreter Poesie, Logogrammen, „Shikakushi“ (Text für das Auge) oder auch von Slam Poetry …

schlägt Thomas Böhm in der Zeit neue Vertriebsformen für Lyrik sowie ein neues Medium vor:

Lyrikkunstgalerien, Vernissage neuer Gedichte, der Gedichtband als Ausstellungskatalog, Lyrikkabinette und -shops, in denen man einzelne Gedichte analog zu einer Postkarte kaufen und ansprechend verpacken lassen kann …

« Die Lyrik sollte aus der Literatur in die Bildende Kunst wechseln. Sofort wäre sie etwa das Missverständnis los, dass man sie « verstehen » können muss. Statt sie zu erfahren. Lesend. Sie würde wahrgenommen werden wie (abstrakte) Kunstwerke es werden, Installationen oder Performances, die man längst als holistische Erfahrungsräume ansieht, in denen das intellektuelle Verstehen nur einen Aspekt der Rezeption ausmacht. »

« Wie zu einem Galerie- oder Museumsbesuch putzte man sich entsprechend heraus, wäre in eine erwartungsvolle Stimmung versetzt, wäre offen für die Begegnung mit der Kunst, wäre bereit, sich für eine gewisse Zeitspanne von schätzungsweise 45 bis 60 Minuten etwas Unvertrautem auszusetzen und hätte Lust am Austausch mit anderen Besuchern. »

User experience vs Design

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