Challenge #Autorenwahnsinn Tag 8

Tag 8: Zeig uns dein derzeitiges Lieblingsbuch

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« Rückkehr nach Reims ». Der französische, schwule Soziologe Didier Eribon reflektiert seine Herkunft bzw. Klassenzugehörigkeit, die er bis dahin geleugnet hatte. Er zeigt, wie soziale Scham verinnerlicht werden kann.

Generell habe ich den Eindruck, dass ein Working Class / Poverty Class-Hintergrund Scham verursacht, und die Zugehörigkeit zu der Oberschicht Schuldgefühle hervorrufen kann. Ich wünsche, dass unser Klassenhintergrund weder Scham noch Schuldgefühle mit sich zieht. Denn den haben wir uns nicht ausgesucht, und weder Scham noch Schuldgefühle sind eine konstruktive Basis, um mit sich selbst und miteinander umzugehen. Unser Klassenhintergrund macht uns weder zu besseren Menschen (« Oberschicht »: gebildet, zivilisiert, über Intellekt definiert vs. « Working Class »: dumm, ungezogen, über Körperlichkeit definiert) noch zu schlechteren Menschen (« Oberschicht »: snobistisch, manipulativ, an heuchlerischer Moral gebunden vs. « Unterschicht »: natürlich, naiv, frei.) Schmerzhaft – für beide – kann das Bewusstwerden von unterschiedlichen Ressourcen und Zugängen. Wichtig ist, wie wir damit umgehen.

Mehr unter Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn.

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